Mittwoch 15. Juli - BSK Besuch in der Schweiz | WSCA Online
29.06.2022

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli werden unsere Server modernisiert. Es wird zu einem Ausfall der ganzen Site (wsca.ch) von ca. 3 Stunden kommen. Möglicherweise werden anschliessend einzelnen Funktionen nicht sofort funktionieren. Wir werden die Site am 30. Juli so früh als möglich prüfen und allfällige Fehler beheben.

Mittwoch 15. Juli - Luzern

Tagesbericht

Wir trafen uns um 08:15 Uhr in Affoltern am Bahnhof um danach mit der S-Bahn nach Zug zu fahren. Dort mussten wir umsteigen und fuhren weiter nach Luzern.

Da wir schon sooooo früh (gääääähn) in Affoltern sein mussten, ist es nachvollziehbar, dass es einigen schwer fiel aufzustehen. Es verwundert daher auch nicht dass mehrere Leute danach die Zugfahrt genossen, da man nochmal versuchen konnte ein wenig zu schlafen.

In Zug angekommen liefen wir Hinüber zum anderen Gleis, wo wir dann auf den Interregio (IR) warten mussten, mit welchem wir dann nach Luzern fuhren.

U.K.* sorgte sogleich dafür, dass ausser ihm alle wach wurden! Ihm war wahrscheinlich die Zugfahrt von Affoltern a./A. nach Zug zu laut weshalb er dachte "Ich brauche Ruhe!" Und so entschied sich U.K. Dafür, den nächsten Zug zu nehmen. Damit es nicht auffällig, wurde liess er dafür auch seinen Rucksack im Zug liegen, dass er nicht in den ersten kommen musste!

Wichtig: Der Redaktion sind nicht alle Hintergründe 100%-ig bekannt!

Es ist auch möglich dass U.K. (der später eine Stadtführung machen musste) schlichtweg seine Textpassagen für das Sightseeing noch einmal üben wollte!

Der Redaktor befindet aber die erste Situation für wahrscheinlicher und zwar aus dem Grund da U.K. Trotzdem einen mehrseitigen Spick hatte und nicht ganz alles auswendig konnte!

Als dann Roli versuchte Urs ausfindig zu machen war es unmöglich da er auch das Telefon nicht abnahm. Er rannte durch den Zug, immer wieder hin und her und rief: "Wo ist U.K.?" "Habt ihr U.K. Gesehen?" Und dann die entwarnung: U.K. Befindet sich noch immer in Zug! Er nimmt den nächsten Zug.

So warteten wir dann in Luzern beim Tor des alten Bahnhofes auf U.K. Als er dann auch ankam und zu der Gruppe stiess erzählte er sogleich etwas über den alten sowie den neuen Bahnhof und erklärte wie die ganze Führung ablaufen sollte.

Danach ging es los zum ersten Punkt der Führung: Das KKL U.K. Erzählte uns ein wenig über das KKL und das Panorama (eig. Nur dass der Berg im Hintergrund Rigi heisst und einer der bekanntesten Berge der Innerschweiz ist)

Danach ging es weiter zu der bekannten Kapellbrücke Auch da erzählte U.K. über die geschichtlichen Ereignisse der Brücke.

Wir liefen über die Brücke und betrachteten die Bilder innerhalb. Einige wenige sahen auch noch eine Fledermaus. Am Ende angelangt ging es weiter zu einer zusammengewürfelten Kirche. Ihre Bestandteile stammen aus mehreren Epochen was uns unsere "Kunstprofessorin" Söli erklärte. Wir konnten die Kirche aber nicht wirklich besichtigen da gerade ein Gottesdienst (Amen) stattfand. Nach bestaunen des "Epochen-Mix" ging es weiter, dem See entlang und dann in die Altstadt hinein. Es gab auch da noch einiges zu bestaunen. Dann gelangten wir zum Bourbaki Gebäude, nach welchem sich die ersten 5 Personen von der Gruppe lösten und shoppen gingen. Der Rest der Gruppe ging dann weiter zum Löwendenkmal und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. Da der Autor bereits mit dem ersten Teil der Shoppingbegierigen mitging, weiss er nicht genau wo U.K. Die Gruppe noch hinführte. Dafür kann er über die Shoppintour seiner Gruppe schreiben: Nach einem feinen Zmittag für die einen (Pizza aus der MIGROS) ging es für den weiblichen Teil in den CHICOREE und der männliche Teil wartete draussen. Die einzige Ausnahme dabei ist Levin, welcher es vorzog Olivia und Laura einzukleiden. Irgendwann nach ungefähr 15 Minuten (nach 5 Minuten sollten sie wieder draussen sein^^) beschlossen Marc und MarcO ebenfalls hinein zu gehen um nachzusehen wo die anderen 3 blieben. Olivia und Laura entschieden sich dann für je ein T-Shirt und bezahlten. Marc und Marco zogen weiter in den nächsten Laden: OCHSNER SPORT Hier fühlten sie sich wohler als im CHICOREE. Als die anderen 3 dazustiessen sah man sich zuerst nach Schuhen um. Danach nach T-Shirts und Hosen. Erfolglos zog man weiter in einen Candy-Shop. Der männliche Teil kaufte sich je ein Säckchen während der weibliche Teil einen einfachen Lollipop bevorzugte. Es ging weiter in einen MANOR in welchem man sich schnell in der Game-Abteilung befand, wo auch ein Game gekauft wurde. Es ging weiter und man traf auf Julian, Valdemar und Magnus. Man unterhielt sich ein wenig und zog weiter. Das Ziel war nun der Bahnhof. Das ziel vor Augen mit immer schwerer werdenden Beinen ging es weiter, über die Reuss und ihr entlang bis man am Bahnhof angelangt war. Die Jungs fanden sehr schnell den Weg zum INTER DISCOUNT während sich die Mädchen auf die Suche nach einem Kiosk machten um ihr heiss gelibtes BRAVO zu kaufen. MarcO sah dann zwei DVD's welche er sich packte und zur Kasse lief. Er bezahlte und ging weiter. Wir trafen erneut auf Julian und CO. Diesmal jedoch ohne Olivia und Laura. Wir gingen hoch zum Traffpunkt (Altes Bahnhofs Tor) und sassen auf die Bänke um zu Relaxen. Später stiessen auch die beiden Mädchen mit ihrem BRAVO wieder zu uns. Plötzlich entdeckte Marco dann die Eisdiele beim Bahnhof Eingang (Neu). Wir beschlossen uns innert weniger Sekunden dass wir uns ein Eis genehmigen sollten. Ein paar Minuten später sassen wir auf den Bänken und genossen unser Eis. Roland kam dann auch schon bald einmal dazu, verschwand aber gleich wieder. Als es uns dann zu heiss wurde in der prallen Sonne verkrochen wir uns zum Alten Tor in den Schatten und sassen dort am Boden, genossen unser Eis fertig, hörten der Strassenmusikerin mit ihrem "Schwiizerörgeli" lasen das BRAVO und unterhielten uns. Die Zeit verging und immer mehr der ganzen Gruppe kamen dazu, bis wir alle ausser Söli mit ihrer Gastfamilie (die mit dem Auto bereits abgefahren waren) versammelt waren. Wir begaben uns zum Gleis und stiegen in den Zug nach Hause. Da es ein Problem mit der Tür gab, verspätete sich der Zug um 7 Minuten, weshalb wir uns dann in Zug ein wenig beeilen mussten. Es gab jedoch keine weiteren Komplikationen. U.K. Blieb ein Einzelfall.

*Name der Redaktion bekannt

© by Marc Hüsser Genehmigung zur Veröffentlichung an den WSCA und den BSK

Länderspiel Schweiz vs. Dänemark

Um 18:00 Uhr trafen wir uns beim Schulhaus in Ottenbach zum Länderspiel. Vorerst spielten sich die vorbildlichen Schweizer auf der unteren Wiese ein. Später ging es dann nach oben auf die Wiese hinter dem Schulhaus, wo man zuerst die Tore umstellen musste damit man ein grösseres Spielfeld hatte. Die Dänen wurden verstärkt durch Miriam und Markus. Die Schweizer mit Marco und die Dänen mit Nils im Tor machte man sich bereit auf das Anspiel. Der Schweizer Kapitän Julian Bernhard übergab dem Dänischen Kapitän Valdemar Mølleskov einen Wimpel. Schere-Stein-Papier entschied wer anspielen durfte, dann konnte es losgehen. Da Julian gewann durften dies die Schweizer. Nach dem Anspiel passierte lange nichts, ausser dass der Ball ein wenig hin und her gespielt wurde. Doch dann, durch einen Fehler der Schweizer, gelang es den Dänen durch Valdemar mit 1:0 in Führung zu gehen. Doch nur wenige Minuten später gelang Ramon nach einem wundervollen Zuspiel von Martin der Ausgleich nach einem herrlichen Zusammenspiel der ganzen Mannschaft. Durch dieses Tor beflügelt liessen sie die Dänen den Ernst spüren und Marco hielt jeden Ball, wenn überhaupt einer bis zu ihm kam. Nach mehreren sauberen Zuspielen, welche leider alle erfolglos endeten, kam das 2. Tor und somit die erste Führung für die Schweizer. Nach der 2:1 Führung für die Schweizer war es jedoch aus mit der Konzentration. Es waren alle froh als der Schiedsichter endlich die erste Halbzeit abpfiff. In der zweiten Halbzeit konnte man meinen die Schweizer hätten noch nie einen Ball gesehen. Sie spielten ungefähr so gut wie die Dänen Schweizerdeutsch verstehen: Schlechter als Schlecht! Es kamen nur ganz wenige Pässe zum eigenen Spieler und die Torchancen verminderten sich auf ein Minimum. Auch die Defensivarbeit wurde zunehmend schwächer. Der Einzige der noch alles gab und versuchte die Schweizer zu retten war Marco. Er vermochte jedoch auch nicht alle Schüsse der Dänen zu stoppen. Und so genossen die Dänen eine Torchance an der anderen, welche (fast) alle geblockt wurden. Doch auch Marco wird eimal müde, so dass auch er nochmals ein Tor kassierte. Es stand nun 2:2 ausgeglichen. Das nächste Tor der Dänen folgte gleich und sie waren wieder mehr in Führung.

Dieser Zeitabschnitt gab den Schweizern den Rest, so dass sie nur noch auf dem Platz standen und versuchten den Ball irgendwie in Richtung Dänisches Tor zu befördern. Dies gelang auch mehrmals, jedoch stand dann da meistens Markus oder ein anderer Däne bzw. Miriam, welche den Ball sofort wieder in die Schweizer Feldhälfe bugsierten. Es kam wie es kommen musste und Marco wurde auch noch ein viertes Mal bezwungen.

Die Dänen flogen nun in Siegerlaune über das Feld, während die Schweizer umher gingen wie Fliegen ohne Flügel - Am Boden zerstört.

Der einzige Trost war, dass die Defensive nun wieder einigermassen funktionierte. Und so scheiterten die nächsten Torversuche der Dänen in den Händen von Marco oder an den Beinen und Köpfen der Spieler. Als dann die Dänen noch einmal angriffen, machten die Schweizer einen fatalen Fehler: Der Sturm war beim Dänischen Tor für einen Versuch wieder etwas aufzuholen, die Defensive ging ebenfalls ein wenig nach vorne und Marco war nicht gern alleine, weshalb er ebenfalls aufschloss. So bemerkte niemand wie die Dänen bereits einige Spieler zu unserem Tor schickten, als der Ball von Nils getreten wurde. Der Ball flog genau auf einen Dänischen Spieler zu und dieser hatte nun das leere Tor vor sich. In dem Moment als er Schiessen wollte, wich die ganze Anspannung und der Schreck aus den Gesichtern der Schweizer. Der Grund: Roland hatte das Spiel abgepfiffen. So lautete der Endgültige Spielstand

DK - SUI 4:2 (1:2)

Danach gab es Essen. Es gab Salat (Grüner Salat; Hörnlisalat und Tomaten-Mozarella Salat) und Pølser (Bratwürste und Cervelats) Nach dem Essen wurde Julian noch zum besten Schweizer geehrt und erhielt als Geschenk ein LEGO-Fussballfeld damit wir trainieren können um die Dänen in 2 Jahren zu schlagen. Die Erwachsenen vergnügten sich am Tisch und die (meisten) Kinder zu erst auf dem (Klein-) Kinderspielplatz, danach beim Basketball sowie mit Musik auf dem Spielplatz hinter dem Schulhaus.

Und so ging ein weiterer, schöner Tag mit den Dänen zu Ende...

© by Marc Hüsser Genehmigung zur Veröffentlichung an den WSCA und den BSK

Tagesbericht des BSK

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