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6. Mai 2000


 

 

Ottenbächler vom Mai 2000, Originalvorlage

Trainingslagerin Engelberg

Wassersportclub Albis

Endlich ist es soweit. Der Samstag ist gekommen. Alle Schwimmer des WSCA (Wasser Sport Club Albis) freuten sich auf das bevorstehendes Lager in Engelberg. Alle Teilnehmer besammelten sich auf dem Parkplatz. Nach kurzer Aufklärung konnten sich die Autos Richtung Engelberg bewegen. Als die kurze Fahrt überstanden war, kam schon die erste Überraschung für die jungen Schwimmer. Sie hatten die Ehre in einem Hotel zu übernachten. Nicht normal für ein Lager ... Das aller Beste für die aktiven Schwimmer ist, dass die Trainer sie nicht so gut kontrollieren konnten, wie in einem Massenschlag! Und natürlich merkten sie diese Tatsache schnell und konnte sie manchmal geschickt ausnützen ... Aber zuerst einmal mussten die Zimmer aufgeteilt werden. Das grosse „Gestürm“ blieb aus, da die Zimmer schon von den Trainern zugeteilt worden waren. Nachdem alles angeschaut und betatscht worden war, ging es zum wichtigeren Teil des Lagers über. Das Essen. Da das Esszimmer, das Schwimmbad und die Betten sich nicht im gleichen Haus befanden, musste die Landschaft erkundschaftet werden. Da machte sich das gut 25 Mann und Frau umfassende Team auf den Weg ins Sportzentrum, wo dann später das Essen eingenommen wurde. Vorher durfte aber das ganze Zentrum unter die Lupe genommen werden. Als sich dann alle zum Essen besammelt hatten, war zu hören, dass es am Abend eine Saisonschlussparty geben soll. Da kam dann die Frage auf, wann Nachtruhe sein sollte. Die Uhrzeit 23:00 war zu hören, was aber dann nicht bedeutete, dass diese auch für die Trainer und die Älteren galt ... Wenig später kam es dann zum Grund warum wir überhaupt hierher gekommen waren. Stichwort Schwimmen ... Wie schon am Vormittag bildete sich eine Schlange jetzt einfach in Richtung Schwimmbad. Überwältigt von der schönen Aussicht und der Einrichtung des Bades machten sich die Schwimmer fertig, um ein erstes Mal in dem Bad zu schwimmen. Leider konnte nur eine Bahn benutzt werden, da das Bad auch noch für die Öffentlichkeit offen war. Am Anfang war es ziemlich schwierig gut 12 Schwimmer mit unterschiedlichen Schwimmgeschwindigkeiten auf eine Bahn zu bringen. Doch am Schluss ging es dann doch irgendwie, und manchmal halt dann auch mit ein paar blauen Flecken. Als der Abend langsam kam, und die einen sich vergnügen wollten, folgte eine Enttäuschung. Zutritt erst ab 16 Jahren ... Auch gut, dann sollten sie am nächsten Tag um so fiter sein.

Sie waren auf jeden Fall so fit, dass sie es schafften um 7 Uhr aufzustehen und anschliessend ein Frühstück runterzuschlucken. Sonst verlief der Tag so ziemlich wie am Vortag, nur mit weniger blauen Flecken, da am Morgen für uns ganze 2 Bahnen zu Verfügung standen! Und am Abend, anstatt Festen, konnten die Schwimmer einen guten Schwimmvideo anschauen, um zu sehen, wie man den Schwimmstil noch mehr verbessern kann.

Am Montag wurde nicht nur geschwommen, sondern es wurden auch die andere Möglichkeiten ausgenutzt, um Sport zu treiben. Neben der schönen Schwimmhalle gab es noch Fitnessräume und Volleyballplätze. So verbrachte man den Nachmittag einerseits unter der strahlenden Sonne am Volleyball spielen und anderseits im Fitnessraum mit einem Konditionstest. Kein Wunder, dass am Abend so ziemlich alle müde waren. Aber nicht nur am Montag wurden andere Sportarten ausprobiert, sondern auch die ganze Wochen lang. Da es ein Sportzentrum in der Nähe hatte, konnte man dort, wenn man Lust und Freizeit hatte, Tennis, Tischtennis, Badminton usw. spielen oder Schlittschuhlaufen. Ausgenutzt wurde dies vor allem an den "freien" Abenden wie z.B. am Dienstag.

Damit man die ganze Wochen nicht nur Sport gemacht hat, sondern auch etwas ganz anderes, unternahm der WSCA einen Ausflug. Man wusste lange nicht, ob man gehen sollte, da der Wetterbericht schlechtes Wetter voraussagte, es aber draussen (immer noch) schön war. Als man sich dann doch dafür entschied, schnappte man etwas zu Trinken und etwas Sonnencreme und machte sich daran, einen Berg hinauf zu krabbeln. Nach gut einer Stunde war man dann oben und ein Gerücht wurde bestätigt (nicht so wie viele andere ...). Man durfte mit dem Trottinett den Berg hinunter fahren! Nach einer etwas kurzen und manchmal schnellen Fahrt, kamen alle heil und gesund unten an. Da es der letzte Abend in Engelberg war, führte man, schon traditionellerweise, ein Schlussabend durch. Auch an diesem Abend kam der Schlaf etwas kurz.

Aber das machte nicht so viel aus, da am nächsten Tag am Morgen "nur" Staffeln und sonstige spielartige Schwimmformen ausprobiert wurden. Erst am Nachtmittag wurde dann trainiert, aber dafür umso härter ... Man war dann auf eine Weise froh, dass die anstrengende und ermüdende Woche vorbei war. Aber wenn man auf diese Woche zurückblickt, kann man wirklich sagen, dass man sehr gut geschwommen ist und auch die menschlichen Lüste, wie z.B. festen und es lustig haben kamen ganz sicher nicht zu kurz. Es bleibt nur noch zu hoffen übrig, dass die vollbrachten Leistungen sich auch an den nächsten paar Wettkämpfen bemerkbar machen ...

Siddha Pimputkar