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Endlich ist es soweit. Der Samstag ist
gekommen. Alle Schwimmer des WSCA (Wasser Sport Club Albis) freuten
sich auf das bevorstehendes Lager in Engelberg. Alle Teilnehmer
besammelten sich auf dem Parkplatz. Nach kurzer Aufklärung
konnten sich die Autos Richtung Engelberg bewegen. Als die kurze
Fahrt überstanden war, kam schon die erste Überraschung für
die jungen Schwimmer. Sie hatten die Ehre in einem Hotel zu
übernachten. Nicht normal für ein Lager ... Das aller Beste
für die aktiven Schwimmer ist, dass die Trainer sie nicht so gut
kontrollieren konnten, wie in einem Massenschlag! Und natürlich
merkten sie diese Tatsache schnell und konnte sie manchmal geschickt
ausnützen ... Aber zuerst einmal mussten die Zimmer aufgeteilt
werden. Das grosse Gestürm blieb aus, da die Zimmer
schon von den Trainern zugeteilt worden waren. Nachdem alles
angeschaut und betatscht worden war, ging es zum wichtigeren Teil des
Lagers über. Das Essen. Da das Esszimmer, das Schwimmbad und die
Betten sich nicht im gleichen Haus befanden, musste die Landschaft
erkundschaftet werden. Da machte sich das gut 25 Mann und Frau
umfassende Team auf den Weg ins Sportzentrum, wo dann später das
Essen eingenommen wurde. Vorher durfte aber das ganze Zentrum unter
die Lupe genommen werden. Als sich dann alle zum Essen besammelt
hatten, war zu hören, dass es am Abend eine Saisonschlussparty
geben soll. Da kam dann die Frage auf, wann Nachtruhe sein sollte.
Die Uhrzeit 23:00 war zu hören, was aber dann nicht bedeutete,
dass diese auch für die Trainer und die Älteren galt ...
Wenig später kam es dann zum Grund warum wir überhaupt
hierher gekommen waren. Stichwort Schwimmen ... Wie schon am
Vormittag bildete sich eine Schlange jetzt einfach in Richtung
Schwimmbad. Überwältigt von der schönen Aussicht und
der Einrichtung des Bades machten sich die Schwimmer fertig, um ein
erstes Mal in dem Bad zu schwimmen. Leider konnte nur eine Bahn
benutzt werden, da das Bad auch noch für die Öffentlichkeit
offen war. Am Anfang war es ziemlich schwierig gut 12 Schwimmer mit
unterschiedlichen Schwimmgeschwindigkeiten auf eine Bahn zu bringen.
Doch am Schluss ging es dann doch irgendwie, und manchmal halt dann
auch mit ein paar blauen Flecken. Als der Abend langsam kam, und die
einen sich vergnügen wollten, folgte eine Enttäuschung.
Zutritt erst ab 16 Jahren ... Auch gut, dann sollten sie am nächsten
Tag um so fiter sein.
Sie waren auf jeden Fall so fit, dass
sie es schafften um 7 Uhr aufzustehen und anschliessend ein Frühstück
runterzuschlucken. Sonst verlief der Tag so ziemlich wie am Vortag,
nur mit weniger blauen Flecken, da am Morgen für uns ganze 2
Bahnen zu Verfügung standen! Und am Abend, anstatt Festen,
konnten die Schwimmer einen guten Schwimmvideo anschauen, um zu
sehen, wie man den Schwimmstil noch mehr verbessern kann.
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Am Montag wurde nicht nur geschwommen,
sondern es wurden auch die andere Möglichkeiten ausgenutzt, um
Sport zu treiben. Neben der schönen Schwimmhalle gab es noch
Fitnessräume und Volleyballplätze. So verbrachte man den
Nachmittag einerseits unter der strahlenden Sonne am Volleyball
spielen und anderseits im Fitnessraum mit einem Konditionstest. Kein
Wunder, dass am Abend so ziemlich alle müde waren. Aber nicht
nur am Montag wurden andere Sportarten ausprobiert, sondern auch die
ganze Wochen lang. Da es ein Sportzentrum in der Nähe hatte,
konnte man dort, wenn man Lust und Freizeit hatte, Tennis,
Tischtennis, Badminton usw. spielen oder Schlittschuhlaufen.
Ausgenutzt wurde dies vor allem an den "freien" Abenden wie
z.B. am Dienstag.
Damit man die ganze Wochen nicht nur
Sport gemacht hat, sondern auch etwas ganz anderes, unternahm der
WSCA einen Ausflug. Man wusste lange nicht, ob man gehen sollte, da
der Wetterbericht schlechtes Wetter voraussagte, es aber draussen
(immer noch) schön war. Als man sich dann doch dafür
entschied, schnappte man etwas zu Trinken und etwas Sonnencreme und
machte sich daran, einen Berg hinauf zu krabbeln. Nach gut einer
Stunde war man dann oben und ein Gerücht wurde bestätigt
(nicht so wie viele andere ...). Man durfte mit dem Trottinett den
Berg hinunter fahren! Nach einer etwas kurzen und manchmal schnellen
Fahrt, kamen alle heil und gesund unten an. Da es der letzte Abend in
Engelberg war, führte man, schon traditionellerweise, ein
Schlussabend durch. Auch an diesem Abend kam der Schlaf etwas kurz.
Aber das machte nicht so viel aus, da
am nächsten Tag am Morgen "nur" Staffeln und sonstige
spielartige Schwimmformen ausprobiert wurden. Erst am Nachtmittag
wurde dann trainiert, aber dafür umso härter ... Man war
dann auf eine Weise froh, dass die anstrengende und ermüdende
Woche vorbei war. Aber wenn man auf diese Woche zurückblickt,
kann man wirklich sagen, dass man sehr gut geschwommen ist und auch
die menschlichen Lüste, wie z.B. festen und es lustig haben
kamen ganz sicher nicht zu kurz. Es bleibt nur noch zu hoffen übrig,
dass die vollbrachten Leistungen sich auch an den nächsten paar
Wettkämpfen bemerkbar machen ...
Siddha Pimputkar
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